Methylphenidat – notwendige Routineuntersuchungen bei Patienten mit ADHS nach EMEA-Stellungnahme

Anläßlich der Diskussion um die Sicherheit von Methylphenidat, besonders im Hinblick auf kardiovaskuläre Störungen, hat nun auch die EMEA Empfehlungen zum Umgang mit Methylphenidat herausgegeben. CHMP vom 22.01.2009 Detailliert sind wir in unserer News vom 18.09.2008 auf die Diskussion um die Ableitung eines EKG vor der Verschreibung von Methylphenidat eingegangen.

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Carbamazepin – Risiko von Hautreaktionen bei Kombination mit Paracetamol um das 40-fache erhöht.

Die Behandlung mit Antikonvulsiva wie Carbamazepin, Lamotrigin oder Valproinsäure geht mit einem erhöhten Risiko von Hautreaktionen einher. Neben einfachen Hautreaktionen kann es auch zum Stevens-Johnson-Syndrom oder zur toxischen epidermalen Nekrolyse kommen (TEN). Die toxische epidermale Nekrolyse (auch Lyell-Syndrom genannt) ist die Maximalvariante des Stevens-Johnson-Syndroms. Es handelt sich um die gleiche seltene, aber potentiell lebensbedrohliche Erkrankung. Klinisch treten beim Stevens-Johnson-Syndrom abrupt Exantheme auf, die sich rasch ausbreiten. Oft kommt es vorher zu Fieber, Grippegefühl, Kopfschmerzen, Halsschmerzen oder Muskelschmerzen. Bei Verdacht auf ein Stevens-Johnson-Syndrom müssen die Präparate sofort abgesetzt werden.   Weiterlesen