In unseren News vom 19. November 2007 sowie vom 24. November 2008 haben wir uns bereits mit dem Thema der depressiven Komorbidität bei koronarer Herzerkrankung (KHK) und ihrer Behandlung beschäftigt. Zuletzt hatten wir dabei auf ihre prognoserelevante Bedeutung und damit Notwendigkeit der entsprechenden psychiatrischen Diagnostik hingewiesen. Weiterlesen
Archiv für den Monat Oktober 2009
Duloxetin und Agomelatin – Interaktionen und Dosierungen
Enzymatische Prozesse beim Rauchen Der für die alltägliche Behandlungssituation bei Weitem wichtigste Induktor von CYP1A2 ist das Rauchen. Dabei ist davon auszugehen, dass der Induktionseffekt dann pharmakokinetisch und klinisch bedeutsam wird, wenn > 10 Zigaretten pro Tag geraucht werden. Die aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAHs) im Zigarettenrauch induzieren sehr potent das Isoenzym CYP1A2 sowie weitere Metabolisierungsenzyme wie CYP2E1 und einige Phase II-Enzyme. Alle Substanzen, die relevant (mehr als 30 %) über CYP1A2 verstoffwechselt werden, sind somit in klinisch bedeutsamer Weise vom Raucherstatus betroffen. Weiterlesen
